Bunte Köstlichkeiten

Haddu Möhren? Carrot-Cake-to-go bzw. to-stay im Glas

8. April 2020

Ich bin ja wirklich ein Fan von „to-go“. Egal, ob das Mittagessen in der Arbeit oder die schnelle Pizza vom Lieblingsitaliener, weil man keinen Bock zum kochen hat. Geht alles und ist prima. Außer Coffee-to-go, den mag ich nicht so gerne, weil ich zum Kaffeetrinken einfach gerne irgendwo und am liebsten mit lieben Menschen sitze und nicht durch die Weltgeschichte hasten möchte.

Aber Kuchen-to-go mag ich, sehr sogar. Weil es so schöne, kleine Portionen sind. Weil man sie gut mitnehmen und einem Buffett beisteuern kann. Oder ihn als Nachsspeise mit den Oma’s und Opa’s genießen kann. Der Cheesecake-to-go kam richtig gut an, so als Zwischending von Nachspeise und Kuchen, weil beides einfach oft zu viel ist.

Das blöde im Moment ist ja jetzt aber das „to-go“, „to-mitbring“ und „to-beisteuern“ gerade nicht geht. Mir war das jetzt wurscht, dann gibt’s jetzt eben Kuchen „to-bleib-daheim“, „to-genieß‘-im-Garten“ und „to-mach-mal-Pause“. Jawohl! Und diesmal hab ich Carrot-Cake gemacht. Ist ja bald Ostern und Möhren aka Karotten aka gelbe Rübchen hatte ich auch noch.

Und auch diesmal haben wir noch leckere, übrige Zartbitterschoki klein gemacht und dazugegeben. Lecker, fluffig, saftig, mit einer Prise Zimt und Puderzucker obendrüber – einfach „to-entspann-doch-mal“.

Hier kommt das Rezept, falls jemand von euch den #wirbleibenzuHause-Carrot-Cake machen möchte:

Zutaten:
2 mittelgroße Möhren
100g brauner Zucker
125ml geschmacksneutrales Öl
2 Eier
50g gemahlene Mandeln
100g Mehl
1
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
3 Weckgläser à 290ml

Zubereitung:
Die beiden Möhren schälen und fein raspeln.
Öl und Zucker zu einer sämigen Masse verquirlen. Nach und nach die beiden Eier hinzufügen. Danach Mandeln, Mehl, Backpulver, Salz und Zimt hinzufügen und verquirlen. Als letztes die Möhren und die Schoki unterheben und den Teig gleichmäßig auf die drei Weckgläser verteilen.
Im Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 45 min goldbraun backen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Der Teig kann auch auf mehrere Gläser, Förmchen, wie auch immer aufgeteilt werden. Sie sollten halt backofenfest sein und daher eignen sich die oben genannten Gläser sehr gut. Und mehr wie drei Gläser schaffen wir hier im Hause übers Wochenende eh nie.

Und man kann natürlich auch statt der Mandeln gemahlene Haselnüsse nehmen. Wir haben hier aber einen Nussallergiker, deswegen gibt’s bei uns nur die Mandelvariante.

Habt einen schönen Mittwoch.
Bis bald!

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