Bunte Gedankenschnipsel | Buntes Gebastel und DIY

Listenliebe, Aquarellliebe, Lichtblickliebe, Alltagsliebe

14. April 2020

Wusstet ihr, dass ich listensüchtig bin. Ja, genau. Überall fliegen diese Listen durch die Gegend. Eine Wochen-To-Do-Liste, eine Einkaufsliste, eine Bücherliste, usw. Man kann ja aus allem eine Liste machen. Listen sind toll, sie geben mir das Gefühl, dass ich alles soweit im Griff habe und nichts vergesse.

Einige Listen führe ich mittlerweile auf dem Handy. Die werden mit dem Ehemann geteilt und so die Arbeit halbiert. Der Man hat übrigens auch Listen: eine Baumarkt-Liste und eine What-to-do-im-Garten-Liste.

Die Wochen-to-do-Liste ist übrigens gerade leer. Sehr traurig. Keine Hobbies, keine Verabredungen, nichts „to-denk-dran“. Die Baumarkt-Liste des Mannes wird dafür länger. Wir wursteln nachmittags immer wieder im Garten, wobei uns dieses und jenes auffällt, was wir brauchen könnten. Also ab auf die Liste, bis wir mal wieder in den Baumarkt kommen.

Die Denk-dran-für-Ostern-Liste ist seit gestern erledigt. Dafür habe ich jetzt eine 5.-Geburtstag-Liste. Die Bücher-Liste wächst beständig. Und ich habe eine neue Liste.

Durch unsere Ausgangsbeschränkung, das Home-Office- und Schooling und die Ferien sind wir ja seit über vier Wochen alle vier ständig und permanent zu Hause. Ein komischer Zustand, den ich so nicht kenne und der mir immer mal wieder richtig zu schaffen macht. Kochen und Essen ist ja auch immer ein Thema hier und da wir gerade nicht ständig und spontan einkaufen gehen können, haben wir unsere Mahlzeiten eine Woche im Vorfeld geplant, so dass einkaufen nur einmal in der Woche anfällt. Und deswegen haben wir jetzt eine Essensplan-Liste. Erstellt habe ich den Plan am Computer, gemalt mit den Aquarellfarben des Sohnes und dann einlaminiert. Jetzt können wir Woche für Woche unseren Plan neu erstellen (mit abwischbarem Folienstift). Ob da, bei den Essgewohnheiten der Kleinen, allerdings so viel Abwechslung rüberkommt, wage ich gerade noch zu bezweifeln.

Die One-Pot-Pasta und der Flammkuchen mit roter Beete und Ziegenkäse sind übrigens Marke Eigenbau. Reis, Gyros und Gurkensalat hat sich der Bub gewünscht.
Die Fettucine mit Rosenkohl und das Tomaten-Möhren-Risotto gibt’s bei Emmi von Emmi kocht einfach. Die beiden Rezepte sind super easy und super lecker.

Die Fotos für die Essensplan-Liste habe ich schon vor zwei Wochen gemacht, da war die Liste richtig schön gefüllt. Vor Ostern haben wir da eher wieder ein bisschen nachgelassen. Ostersonntag- und Montag haben wir mit Gegrilltem und einer Schnitzelpfanne mit Spätzle geschlemmt und heute haben wir gemeinsam unsere Liste neu befüllt, für die kommenden Tage.

Was ich an unserem „verkehrten“ Alltag gerade trotzdem liebe ist, dass wir in der Früh nicht so einen wahnsinnigen Stress machen müssen. Es wird gemütlich aufgestanden, gefrühstückt, ins Bad gegangen, es gibt 10-Minuten-Lesezeit für die kleine Maus und um halb neun ging hier vor den Ferien das Home-Schooling los. In den Ferien ist unser Rhythmus noch mehr verschoben. Das macht aber nichts und darf ruhig auch mal sein. Der entspanntere Morgen ist und war mein Lichtblick und meine Alltagsliebe.

Bis bald und eine schöne, zweite Ferienwoche!

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